8 Lieblingsmärchen

Für Informationsaustausch zum bekanntesten Werk
der Brüder Grimm, zu seiner internationalen
Verbreitung und Rezeption, und allgemein zur Gattung Märchen.

8 Lieblingsmärchen

Beitragvon AndreasKrauss » Sonntag, 31. März 2013, 19:27

Hallo Märchenfreunde! Lasst uns eine Umfrage machen. Was sind eure acht Lieblingsmärchen?

Folgende Regeln:

1) Nur Märchen der Gebrüder Grimm dürfen aufgelistet werden.

2) Nur die Buchversionen! Das heißt: Keine Filme, Hörspiele oder Kinderlieder.

3) Listet sie auf von "8" (am wenigsten mein Lieblingsmärchen) bis "1" (mein absolutes Lieblingsmärchen).

4) Erklärt uns, warum Ihr gerade diese Märchen gewählt habt, warum die von Euch gewählten Märchen in dieser Reihenfolge auftreten und ob sie eine ähnliche Reihenfolge/Ranghöhe auch in Eurer Kindheit hatten.
AndreasKrauss
 
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Re: 8 Lieblingsmärchen

Beitragvon AndreasKrauss » Sonntag, 31. März 2013, 20:01

Ich werde den Anfang machen.

8) Die Nixe im Teich.
Ein echt surreales Märchen. Es hat mich gefesselt, seit ich es das erste Mal gelesen habe, anno 1981 oder 82.

7) Schneewittchen.
In meinen frühesten Jahren mein Lieblingsmärchen-- später jedoch von anderen, interessanteren Märchen verdrängt. Warum ich dieses Märchen noch immer mag, weiß ich gar nicht so recht. Es ist halt einfach so.

6) Rapunzel.
Boy, habe ich diese Geschichte in den frühen Achtzigern geliebt. Das ikonische Bild von Rapunzel mit ihren langen, blonden Zöpfen, wie sie aus dem hohen Turm hinabblickt... Und Rapunzel ist NICHT blöde. Sie war nur naiv.

5) Der Trommler.
Auch eine sehr nette Fantasy-Geschichte.

4) Der Goldene Vogel.
Ein sehr interessantes Fantasy-Abenteuer. Und es hat mich 1982 dazu inspiriert, Fantasy-Autor zu werden. Welches größere Lob könnte ich einem Grimms-Märchen spenden?

3) Aschenputtel.
Ich hörte dieses Märchen später als die anderen bekannten Grimm-Märchen, nämlich erst, als ich schon fast 6 war. Aber als ich es dann endlich hörte, verbannte es sofort Schneewittchen von ihrem damaligen Stammplatz als Nummer Eins. Ich liebe dieses Märchen, weil es so gerecht ist: Keiner der Charaktere hat mörderiche Züge (im Gegensatz zu Schneewittchens Stiefmutter, Rotkäppchens Wolf, der Stiefmutter von Hänsel & Gretel, etc.), und doch entgehen die Schurken nicht ihrer furchtbaren, gerechten Strafe, und müssen bis an ihr Lebensende unter den Konsequenzen leiden. Nur schade, daß sogar in diesem Märchen trotz aller Gerechtigkeit die böse Stiefmutter von Aschenputtel ungeschoren davon kommt...

2) Vom Fischer und seiner Frau.
Von Anfang an fand ich diese Märchengeschichte die surrealste überhaupt. Ein schier allmächtiger Riesenfisch, der nach Lust und Laune die Realität an sich manipulieren kann...WOW. Einfach nur faszinierend. Wer war dieser Fisch eigentlich? Schade, daß das Märchen uns keinerlei Auskünfte darüber gibt, aber er war sicherlich der machtvollste Märchencharakter von allen.

1) Die Sterntaler.
Ich liebe dieses Märchen. Rein, unschuldig, beglückend. Es hat seinen Platz als Nummer Eins in meiner Hitparade verdient.
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